am 04.05.2018

UOL hat einen neuen Vorstand

UOL Vorstand 2018

Jahreshauptversammlung 2018 der Unabhängigen Oberstdorfer Liste

Die UOL lud am 14. April 2018 zur Jahreshauptversammlung in das Restaurant „Bei Zoran“ ein. Die Mitglieder hörten nach der Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Tagesordnung den Jahresbericht des noch amtierenden Vorsitzenden, Peter Traskalik. Anschließend berichtete der stellvertretende Fraktionsführer Josef Dornach über die Arbeit der Fraktion im Gemeinderat. Danach erfolgte der Bericht der Kassiererin, Frau Gaby Fritz. Anschließend erteilten die Anwesenden der Kassiererin und der Vorstandschaft die Entlastung.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde Hans-Christoph von Linstow zum neuen Vorsitzenden gewählt, da Herr Peter Traskalik aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand. Herr Robert Frank bedankte sich im Namen aller bei Herrn Peter Traskalik für seine Arbeit.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Herr Robert Frank und als Kassiererin Frau Gaby Fritz in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Schriftführer wurde Herr Marc Horle gewählt. Herr Norman Rohenroth wurde als Beisitzer gewählt. Frau Ursula Tholl wurde als Revisor (Kassenprüferin) wiedergewählt. Nachdem Herr Engelbert Huber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Revisor zur Verfügung stand, wurde Frau Dagmar Dornach als Nachfolgerin gewählt.

Der neugewählte Vorsitzende, Hans-Christoph von Linstow hat in seiner Antrittsrede das Leitbild der UOL „Für manche ist Oberstdorf nur ein Punkt auf der Karte. Für uns ist es unsere Welt. Diesen Ort bewahren und pflegen wir, um ihn an unsere Kinder als lebenswerte Heimat weiterzugeben. Wir vereinen Tradition und Fortschritt, erkennen Chancen und handeln verantwortungsbewusst und menschlich. Für uns in Oberstdorf“ in den Fokus gestellt. Anschließend folgte unter Wünsche und Anträge eine sehr interessante und impulsive Diskussionsrunde zu aktuellen Themen der Gemeindepolitik, die die Mitglieder momentan sehr beschäftigen. Dabei wurde betont, dass für Oberstdorf eine konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat sehr wichtig ist. Gleichermaßen muss in Oberstdorfs Kommunalpolitik deutlich mehr Transparenz geschaffen werden. Darin sehen Mitglieder, Fraktion und Vorstand ein zukünftiges Ziel. In Zukunft wird es regelmäßige Stammtische bzw. Gesprächsrunden geben. Hierzu werden alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich eingeladen.

Foto: Die neu gewählte Vorstandschaft der UOL e. V. (von links):
Vorsitzender Hans-Christoph von Linstow, Revisorin Ursula Tholl, Schriftführer Marc Horle, Kassiererin Gaby Fritz, Beisitzer Norman Rohenroth, Revisorin Dagmar Dornach, stellvertretender Vorsitzender Robert Frank

am 15.04.2018

Ergebnisse Neuwahlen

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fanden turnusgemäss Neuwahlen statt. Dabei wurde Hans-Christoph von Linstow zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Gewählt wurden:

1. Vorsitzender: Hans-Christoph von Linstow (bisher Schriftführer)
2. Vorsitzender: Robert Frank (bestätigt)
Schriftführer: Marc Horle (bisher Beisitzer)
Kassier: Gaby Fritz (bestätigt)
Beisitzer: Norman Rohenroth (neu)

Revisoren: Ursula Tholl (bestätigt) und Dagmar Dornach (neu)

Bisheriger 1. Vorsitzender Peter Traskalik stand nach 4 Jahren Vorstandszugehörigkeit aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

am 18.03.2018

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2018

Mitgliederversammlung 2014

wir laden unsere Vereinsmitglieder hiermit herzlich zu unserer Jahreshautpversammlung am Samstag, 14. April 2018 um 20:00 Uhr im Restaurant "bei Zoran" (Roßbichlstraße 2) ein.

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung
2. Feststellung der ordnungsgem. Ladung und Tagesordnung
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht der UOL-Fraktion im Gemeinderat
5. Bericht des Kassiers
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Kassiers
8. Entlastung der Vorstandschaft
9. Bildung eines Wahlausschußes
10. Neuwahlen (Vorsitzender, stlv. Vorsitzender, Beisitzer, Kassier, Schriftführer und Revisoren)
11. Wünsche & Anträge

am 18.09.2017

UOL Herbstwoche 2017

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Wir möchten alle interessierten Bürger zu unserer UOL Herbstwoche mit Abenden in Oberstdorf, Kornau, Tiefenbach und Rubi einladen. Die UOL Gemeinderäte werden über ihre Arbeit berichten und eine offene Diskussion zu den aktuellen kommunalpolitischen Fragen führen.

Unsere UOL Herbstwoche ist eine gute Gelegenheit, spannende Einblicke hinter die Kulissen des politischen Geschehens zu erhalten und eigene Fragen direkt an die anwesenden Gemeinderäte zu richten.

Die Termine sind: (Beginn ist immer 20.00 Uhr)

  • am Mi. 4.10. in Kornau (Hotel Nebelhornblick)
  • am Fr. 6.10. in Oberstdorf (Hotel Weinklause)
  • am Mi. 11.10. in Tiefenbach (Cafè-Restaurant Schachtner)
  • am Fr. 13.10 in Rubi (Gasthof Rubihorn)

Bitte geben Sie diesen Termin auch an andere Bürger weiter, die am aktuellen politischen Geschehen interessiert sind.

am 01.09.2017 von Seppi Dornach

Gemeindewald an der Breitach abgeholzt

Wald 3

Kahlschlag wirft Fragen auf

Im Laufe der vergangenen Wochen wurde im Gemeindewald an der Breitach in Tiefenbach ein Totalhieb durchgeführt.
Hierbei wurde nicht nur der Fichtenbestand abgeholzt sondern auch der Altbestand von beispielsweise Bergahorn und Buche...
Für viele Bürger war und ist der Anblick schockierend und die Maßnahme nicht nachvollziehbar. Auf Anfrage beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (Allgäu) erläuterte FD Klaus Dinser:
"...dass zur Zeit Ahorne und Buchen gefällt werden, ist mir unbekannt..." (Die Bilder sprechen eine andere Sprache)!

Im Rahmen der Holzfällarbeiten wurde der beliebte Wanderweg zur Breitachklamm zum Teil völlig zerstört. Dass dieser wichtige- und bisher sehr beliebte Waldweg zur Breitachklamm mitten in der Hauptsaison gesperrt wurde ist allein schon nicht verständlich. Laut dem zuständigen Förster sei dies mit dem Werkleiter von Tourismus Oberstdorf besprochen worden.

Anfang der Woche wurde dann bekannt, dass der Werkleiter von Tourismus Oberstdorf bereits eine Wegesanierung und eine Wegeverbreiterung geplant habe und dem Forst gegenüber zugesagt habe, die Mehrkosten für die Wegeverbreiterung zu tragen.

Wir sind der Meinung dass man mit der Ressource Wald & Natur so nicht umgehen darf. Weder die Forst- noch die Wegebaumaßnahmen wurden dem Gemeinderat oder Bauausschuss vorgelegt, obwohl es sich hierbei um einen sehr sensiblen Bereich (Außenbereich und angrenzender Biotopbereich) handelt!

Deshalb wurde ein Antrag zur sofortigen Behandlung im Marktgemeinderat eingereicht (siehe Anhang);

Wald 5 Wald 4 Wald 3 Wald 1 Wald 6 Wald 7
Antrag 24 GO Waldschädigung Wegebau Breitach
PDF Datei

Antrag 24 GO Waldschädigung Wegebau Breitach

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am 10.08.2017

Offener Brief Nordische Ski-WM 2021

Erdinger Arena

Mit einem offnene Brief wandten sich Josef Dornach (UOL) und Martin Rees (AO/FDP) an Bürgermeister Mies:

Sehr geehrter Bürgermeister Mies,

oftmals werden einem offene Worte, ein fester Standpunkt, eine Überzeugung und ein klarer Blick auf die Dinge als Versuch ausgelegt, etwas klein zu machen, etwas zu verunglimpfen oder gar Schaden am eigenen Heimatort zu begehen. Dies ist sicher auch bei allen Äußerungen in Sachen Nordische Ski-WM 2021 so. Hier vor allem bei der Frage, mit welch massiven Bauten der Bereich um das Schattenbergstadion und das Ried zubetoniert werden soll?

Wir scheuen uns aber trotz alledem nicht davor, unsere Meinung offen darzulegen. Wir wollen auch öffentlich dokumentieren, welchen Vorhaben und Entwicklungen wir positiv und welchen wir negativ gegenüberstehen, damit ein transparenter und offener Dialog mit unseren Bürgerinnen und Bürgern möglich ist.

Wir freuen uns für alle Sportler, die im Februar 2021 in Oberstdorf ihre Wettkampfheimat zu den WM-Entscheidungen finden werden. Wir freuen uns auf ein friedliches und organisatorisch hervorragend vorbereitetes Sportereignis von Weltrang.
Wir verschließen allerdings nicht die Augen, wenn uns verschiedene Interessengruppen ein völlig überdimensioniertes Bauprogramm als „bauliche Voraussetzung“ für diesen Sport-Event unterbreiten.

Und hiermit beginnt das offene Wort:

Von uns wird es keine Zustimmung für ein groß angelegtes Langlaufstadion im Ried geben! Den immer noch vorgesehenen ca. 4.600 qm Gebäudeflächen und zusätzlich 25.000 qm befestigten Flächen werden wir unsere Zustimmung verweigern. Sie, Herr Bürgermeister, sagten in der diesjährigen Bürgerversammlung im Großen Kursaal wörtlich: “… ein Stadion im Ried ist vorerst gestrichen …“

Wir möchten von Ihnen wissen: Was heißt „vorerst“? Bedeutet „vorerst gestrichen“ eine Absage an die Baumaßnahme für die nächsten Tage, Wochen oder Monate? Oder auf welchem Wege möchten Sie gegebenenfalls aus dem „vorerst“ ein „dann doch“ machen?

Wir lehnen auch jegliche Kosmetik der Begriffe für Baumaßnahmen ab; denn egal, ob man es nun „Langlauf-Zentrum“ oder „Langlauf-Haus“ nennen mag, für uns kommen beispielsweise große Dusch-, WC-Räume, aber auch Wachsräume so oder so nicht in Frage.

Auch den dauerhaft installierten Kommentatoren-Kabinen und -Tribünen – mit oder ohne Dach – werden wir nicht zustimmen! Ebenso werden wir die immer noch geplanten, ganzjährig vorhandenen Banden nicht befürworten. Diese Baumaßnahmen erachten wir nicht als Mittel der Wahl, um das Ried in seinem natürlichen Zustand für unsere Gäste vorzeigbar zu machen und für unsere Nachkommen zu erhalten.

Ihrer Aussage zufolge war die Nennung von 49,5 Millionen Euro an eventuellen Investitionswünschen ein unglücklicher Unfall, weil auch hier – Sie wieder zitierend – “… niemand 50 Millionen verbauen will, auch keine 40 ...“ Wenn aber die vorgestellten Pläne tatsächlich das Maß des Nötigen sind, was dem Gemeinderat zum wiederholten Male fast gebetsmühlenartig suggeriert wurde, dann werden wir uns wohl auf die genannte Summe einstellen müssen.
Ganz abgesehen spielt es auch keine Rolle, ob etwas einen Euro oder 50 Millionen Euro kostet, wenn es die falsche Baumaßnahme ist, dann ist jeder einzelne Euro hinausgeworfenes Geld.
Wenn wir also Ihre Aussage über ein „... noch kommendes massives Zusammenstreichen der Investitionspläne ...“ ernst nehmen sollen, dann ist es gänzlich unverständlich, warum Sie dem Gemeinderat zu einem Beschluss gedrängt haben, Planungen in Auftrag zu geben für Baumaßnahmen, die man später gar nicht bauen will oder in der Lage sein wird, sie zu finanzieren? So hat es im Übrigen auch die anwesende Presse wahrgenommen.

Für den Winterbetrieb sind die gewünschten Gebäudekomplexe gänzlich überzogen. Was aber noch schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass niemand bei der Gemeinde auch nur annähernd eine tatsächlich nachhaltige und realisierbare touristische Verwendungsidee für die Gebäude im Sommerhalbjahr hat.

In der argumentativen Not treten dann von Tourismus Oberstdorf formulierte glorreiche Ideen wie „ein Wohnmobilabstellplatz“ oder ein „Fahrradverleih“ im Ried zu Tage. Die Sportstätten Oberstdorf werden nie mit vertretbarem Aufwand in der Lage sein, solch große Gebäudekomplexe zu bewirtschaften, sauber zu halten und zu unterhalten.
Deshalb ist auch ihre Aussage auf der Bürgerversammlung, „… man hat 2005 im Langlauf zu wenig gebaut …“, grob falsch – weil nicht zutreffend – gewesen. Ebenfalls gab es keinen von Ihnen formulierten „… langjährigen Investitionsstau im Ried ...“. Es gab viel eher einen Mangel an Einsicht und Kreativität, das Vorhandene anständig zu nutzen und die Brachfläche im Ried ansehnlich zu gestalten.

Auch im Bereich des Schattenbergstadions gibt es Bestandteile des Bauprogramms, die unter keinen Umständen unsere Zustimmung erhalten. Das Schließen der Gebäudelücke zwischen dem Funktionsgebäude und dem Tribünenrund hat man in den Jahren 2003/04 ganz bewusst unterlassen. Auch damals bestand schon der Wunsch aus Sportkreisen, eine „Faltenbach-Klagemauer“ zu errichten. Aber genau das wollte der Gemeinderat damals bewusst nicht. Man wollte den freien Blick auf die Schanzen erhalten, wenn unsere Gäste über die Straße „Am Faltenbach“ in Richtung „Breitenberg“ oder „Kühberg“ laufen, und wir wollen das auch weiterhin so!
Als Fazit möchten wir formulieren:

Wir brauchen keine großen Gebäude im Ried, wir brauchen eine Neuordnung des Vorhandenen, dies bedeutet eine Ertüchtigung der Sportstätten im Ried und unter dem Schattenberg mit Augenmaß. Wir benötigen eine leistungsfähige und energieeffiziente Beschneiung eines Loipenbereichs und eine Anbindung des Langlaufareals Ried/Zimmeroy durch einen Langlaufbus zu der Zeit, wo aufgrund klimatischer Gegebenheiten keine Loipenverbindung zum Ort erstellbar sein wird.
Und was die Veranstaltung NWM 2021 angeht, so hat diese überwiegend mit temporären Einrichtungen zurechtzukommen, und damit ist es gut!

Was der Ort aber benötigt hätte, dass findet in ihrer Argumentationskette, Herr Bürgermeister, gar nicht statt. Tatsächlich nachhaltig wäre es gewesen, im Windschatten der Nordischen Ski-WM 2021 die Politik in München und Berlin zu veranlassen, in Zukunftsprojekte in Oberstdorf zu investieren:

  • Schadstofffreies ÖPNV-System im Bereich Oberstdorf, seiner Ortsteile und Täler sowie dem Kleinwalsertal.
  • Lösung der verkehrlichen Erschließungsprobleme im Osten wie im Westen unseres Ortes; der gerade baulich entstehende Verkehrstorso an der „Stillachbrücke“ und das Nadelöhr „Hermann-von-Barth-Straße“ sind hier stellvertretend genannt.
  • Regionale Vermarktungsidee für landwirtschaftliche Erzeugnisse – speziell auch für Veranstaltungen.
  • Das touristische Positionieren des Dreiklangs Erholung – Sport – Gesundheit.
  • Verbesserung der Sicherheitsinfrastruktur – speziell hier den zukunftsfähigen Ausbau von Feuerwehr und Rettungsdienst im Gemeindegebiet sowie eine langfristige Sicherung der medizinischen Grundversorgung am Klinikstandort Oberstdorf.
  • Und vieles mehr.

Im Februar 2021 sind Sie eventuell nicht mehr Bürgermeister. Auch andere heute amtierende Funktionsträger in Politik und Verbänden werden zur NWM 2021 möglicherweise nicht mehr ihren Dienst tun. Wir aber sind immer noch hier, weil Oberstdorf unsere Heimat ist. Wir und unsere Kinder hätten dann die Lasten zu tragen, die heute in großspuriger Gönnerhaftigkeit auf uns ausgegossen werden.
Dies jedoch nicht mit unserer Stimme!

Oberstdorf, 7. August 2017

Marktgemeinderäte
Martin Rees und Josef Dornach

Presse-Echo

am 20.03.2017 von Seppi Dornach

Keine Transparenz bei Mehrkosten für Skiflugschanze

Augenwischerei im Rathaustelegramm

Wer die Gemeinderatssitzung am 16.03.2017 im Sitzungssaal verfolgt hat, wird beim Lesen des Oberstdorfer Rathaustelegramm schnell zu dem Schluss kommen, dass auch diese Berichterstattung nicht vollständig ist und die sogenannte transparente Bürgerinformation auch hier deutliche Abstriche erfahren muss, da kritische Inhalte komplett verschwiegen werden.
Diverse Gemeinderäte haben schon seit längerem einen offenen und transparenten Sachstandbericht zum Millionenprojekt „Skiflugschanze“ eingefordert. Dieser sollte in der Sitzung von den verantwortlichen Planern, Projektmanagern und Verantwortlichen der Verwaltung abgegeben werden.
Im Rathaustelegramm wurde hierzu u. A. veröffentlicht:
„Hier kam es im Zuge der Abwicklung zu unvorhersehbaren und unvermeidbaren Mehrkosten: Geologisch nicht erkennbare Bodenverhältnisse, statische Notwendigkeiten und einer angespannten Marktsituation in der Bauwirtschaft, was zu teilweise sehr hohen Submissionsergebnissen führte. Dies ergab eine Kostenüberschreitung von derzeit 1,6 Mio. Euro.“
Tatsächlich wurde nur durch das Nachfragen weniger Ratsmitglieder in der Sitzung jedoch klar, dass u. A. Planungsfehler (die durchaus vermeidbar gewesen wären) zu diesen deutlichen Mehrkosten geführt haben, beispielsweise bei der Planung und Umsetzung des neuen Kampfrichterturms, welcher einen Flut-Lichtmasten zur Hangausleuchtung fast vollständig verdeckt. Niemand möchte hier Verantwortung übernehmen und somit werden auch diese Kosten beim Markt Oberstdorf hängen bleiben.
Im Rathaustelegramm wird auch zur vollen Gänze verschwiegen, dass in der Sitzung deutlich gemacht wurde, dass zusätzlich noch eine „Mängelliste“, welche ein Ausfluss aus der Skiflugweltcup-Veranstaltung 2017 ist, aufgearbeitet werden muss. Die Kosten, welche hier z.B. zur Verbesserung des Sicherheitskonzepts entstehen werden, sind noch nicht abschätzbar!
Obwohl dieser Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Anlage nicht bekannt gegeben wurde und der finanzielle und zeitliche Umfang der Maßnahmen noch gar nicht bekannt sei, verkündet Bürgermeister Mies im Rathaustelegramm: „Bis Mitte 2017 wird die Anlage fertig gestellt sein…“

Die Gemeinderäte haben vor der Sitzung keinerlei Informationen zum Sachstand der Schanze bekommen, und konnten sich wieder nicht auf das Thema vorbereiten. In der Sitzung gab es lediglich ein DIN-A4-Blatt mit winzig kleinen Balkendiagrammen, welche jedoch keinen Aufschluss über die tatsächlichen Mehrkosten gaben. Eine detaillierte Aufschlüsselung, an welcher Stelle die Mehrkosten wirklich entstanden sind, blieb den Gemeinderäten vorenthalten.

am 16.12.2016 von Seppi Dornach

UOL Position findet großen Anklang

Thermenfreunde und Projektleiter bestätigen UOL Konzept

Das Positionspapier zum neuen Badeangebot in Oberstdorf (http://www.uol-oberstdorf.de/therme/) fand viele Befürworter. Beim Workshop mit der Projektsteuerungsfirma "Projekt M", am 02.12.2016 äußerte sich Bäderfachmann und Projektsteuerer D. Jarosch gegenüber der UOL: "Sie sind hier auf dem richtigen Weg"! Auch zahlreiche schriftliche Rückmeldungen von Oberstdorfer Bürgerinnen und Bürger bestätigen unsere Vorstellung.
Zum Stammtisch der Interessensgruppe "Freunde der Oberstdorf Therme" wurde die UOL Fraktion eingeladen, mit der Bitte das Konzept nochmals vorzustellen. Weiler und Dornach erläuterten die einzelnen Punkte und schilderten die Inhalte, welche sie zusammen mit Max Hornik erarbeitet hatten. Die Resonanz war groß. Uwe Lassau (Freunde der Therme) sagte anschließend: "Ich habe die Augen geschlossen und bin mit Euren Schilderungen schon gedanklich durchs neue Bad gegangen - toll" , und Julian Teubler (Leiter der Oberstdorf Therme) meinte augenzwinkernd doch durchaus begeistert: "für was haben wir eigentlich eine Firma damit beauftragt?"

Was jetzt wichtig ist:
Bisher wurden die Ergebnisse von "Projekt M" nicht im Marktgemeinderat besprochen! Es gab einzelne Workshops und Arbeitsgruppen, aber der gesamte Rat hatte noch nicht die Gelegenheit innerhalb einer Sitzung öffentlich und beschließend zu beraten. "Das muss jetzt schnellst möglich geschehen" fordert Dornach und viele der Mitstreiter. "Es darf nicht wieder passieren, dass alles auf die letzte Minute "geschoben" wird und am Ende der Gemeinderat unter Druck gesetzt wird." Auch muss darauf geachtet werden, dass die Umsetzung des neuen Bades nicht dem schon bald beginnenden "Organisationsstress" für die WM zum Opfer fällt.

Mehr erfahren
am 02.12.2016 von Seppi Dornach

UOL Fraktion im Arbeitskreis Therme

Derzeit laufen die ersten Arbeitsgespräche

Heute, 02.12.2016, findet seit 09:30 Uhr ein Workshop zur Gestaltung der neuen Oberstdorfer "Therme" statt.
Die Planungsfirma "Projekt M" stellt entsprechende Zwischenergebnisse vor, welche bereits erarbeitet wurden.
UOL Gemeinderat Toni Weiler und Seppi Dornach nehmen derzeit an dem Arbeitsgespräche teil. Max Hornik ist heute verhindert aber aktiv in der Bearbeitung unserer Position tätig.
Unser Ziel heute ist es, die Inhalte unseres Positionspapier zu vertreten und im Arbeitskreis zu manifestieren.
Wir werden Sie auf diesem Wege über den Verlauf informieren.

Teilen Sie uns bitte Ihre Meinung zu unserem Positionspapier mit, per Mail oder direkt an die Fraktionsmitglieder;

am 28.11.2016 von Peter Traskalik

Positionspapier: Neues Badeangebot in Oberstdorf

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Die UOL Fraktion im Marktgemeinderat veröffentlicht ein Positionspapier zur Entwicklung einer einzigartigen und spezifisch auf Oberstdorf abgestimmten Gestaltung der neuen "Oberstdorf Therme".

Mehr erfahren
am 13.10.2016 von Peter Traskalik

Einladung zum UOL Bürgerabend in Tiefenbach

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Wir möchten alle interessierten Bürger und vor allem Tiefenbacher zu unserem Bürgerabend in Tiefenbach einladen. Die UOL Gemeinderäte und die Vorstandschaft werden über ihre Arbeit berichten und eine offene Diskussion zu den aktuellen kommunalpolitischen Fragen führen.

Unsere Bürgerabende sind eine gute Gelegenheit, spannende Einblicke hinter die Kulissen des politischen Geschehens zu erhalten und eigene Fragen direkt an die anwesenden Gemeinderäte zu richten.

Wo: Restaurant & Café Schachtner in Tiefenbach
Wann: Do. 17. November 2016 um 20:00 Uhr

Bitte geben Sie diesen Termin auch an andere Bürger weiter, die am aktuellen politischen Geschehen interessiert sind.

am 18.09.2016 von Seppi Dornach

Es grünt so grün...

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Werbefläche so werbewirksam?

Man muss schon genau hinsehen, oder ein-zwei Runden mehr im "Geiger-Kreisl" drehen, wenn man erkennen möchte, für was hier geworben wird.

Der Werbebanner am Ortseingang wirkt auf den ersten Blick wie der Hinweis auf eine Forstveranstaltung oder der Eingang zur Bundesgartenschau. Denn außer Bäumen und Sträuchern kann man nicht wirklich viel mehr erkennen.

Handelt es sich etwa um eine neue Marketing-Strategie oder ist es einfach niemandem aufgefallen, dass die Werbevorrichtung völlig eingewachsen ist?

Bilder: M. Finger

am 12.09.2016 von Seppi Dornach

1. Pressekonferenz zur WM 2021

WM 21 Logo

Nur der Gemeinderat ist immer noch nicht informiert

Wie diversen regionalen- und überregionalen Medien entnommen werden konnte, fand am 06.07.2016 das "1. FIS Coordination Group Meeting WSC 2021" im Oberstdorf Haus statt. Anschließend gab es eine Pressekonferenz, in welcher u.a. Bürgermeister Laurent Mies über die kommende Nordische Ski-WM 2021 informierte.
In einem Pressebericht heißt es:
Bürgermeister Laurent Mies ist sich bereits jetzt der breiten Zustimmung der Bevölkerung zum Projekt WM 2021 sicher. Die Zielvorgaben der Gemeinde seien die Nachhaltigkeit der Sportveranstaltungen und des Invest-Programmes . „Die Stimmung dafür ist ausgezeichnet “, befand der Bürgermeister.

Kommentar:

Eine hervorragende Präsentation und Organisation des 1. FIS Coordination Group Meeting WSC 2021 kann man Stefan Huber und seinem ganzen Team sowie den Funktionären des SCO zweifellos bescheinigen. Die Darstellungen und Berichte zeugten von hoher Professionalität.
Ohne Zweifel sind auch die Zielvorgaben des Bürgermeisters erstrebenswert: "Nachhaltigkeit und eine breite Zustimmung der Bevölkerung". Doch möchte der Bürgermeister wirklich seine Bevölkerung auf der breiten Ebene auf diesem Weg mitnehmen, dann wäre er gut beraten, endlich einmal seinen Gemeinderat zu informieren!

Bleibt die offene Frage, mit wem der Bürgermeister die "Zielvorgaben Oberstdorfs" abgestimmt hat?

am 26.08.2016 von Seppi Dornach

Sicherheit am Dummelesmoos

Boxler LB

Bürger fühlen sich nicht ernstgenommen

Wie in der AZ vernommen werden konnte, gibt es unterschiedliche Darstellungen, ob- und in welcher Weise mit den Grundstückbesitzern verhandelt wurde.
Eine Baumaßnahme des WWA soll eine Schutzvorrichtung für die betroffenen Anwohner nach der Schlammlawine im Juni 2014 bieten. Damit die Baumaßnahmen begonnen werden können, ist das Einvernehmen mit den Grundstücksbesitzern herzustellen. U.a. wurde von Seiten der UOL-Fraktion die Verwaltung aufgefordert die Gespräche ohne Aufschub einzuleiten, damit die in Aussichtgestellten Fördergelder noch in diesem Jahr abgerufen werden können, denn das WWA hat bereits darauf hingewiesen dass entsprechende Gelder auch anderenorts in Bayern dringend benötigt werden.
Auf weitere Nachfragen im Bauausschuss wurde den Mitgliedern bestätigt, dass die Gespräche bereits stattgefunden haben bzw. noch in Gange sind. Aus der Zeitung mussten die Gemeinderäte dann jedoch erfahren, dass dies nicht alle Anwohner so sehen. Ein Leserbrief eines Betroffenen Anwohners macht die Situation nochmals deutlich (s. Bild);

Kommentar:

Am Beispiel Dummelesmoos zeigt sich abermals, dass man als Gemeinderat (auch wenn man sich noch so bemüht) nicht immer auf dem aktuellen Sachstand gebracht wird.
Die Anfrage, ob die Grundstücksgespräche stattgefunden haben, wurde seitens der Verwaltung positiv beantwortet. Der Leserbrief eines betroffenen Anwohners zeigt hier 2 Punkte deutlich auf:

a) Der Gemeinderat wurde wohl nicht richtig informiert
b) Anwohner werden nicht richtig ernstgenommen, wenn ihnen empfohlen wird statt Zugpferde, Kamele anzuschaffen

Bleiben nur noch die Fragen offen, wie lange diese De-Informationspolitik in Oberstdorf noch mitgetragen wird und wer in dieser Angelegenheit wirklich "das Kamel" ist ?

am 26.07.2016 von Seppi Dornach

Bürgerversammlung

"Neuen-Alten-Rathaus" - laut Bürgermeister so nicht schädlich

In der Bürgerversammlung vom 25.07.2016 äußert sich Bürgermeister Mies zum Thema "Neues-Altes-Rathaus" und beschrieb es als die "Quadratur des Kreises".
In einem sog. Interessensbekundungsverfahren habe man versucht geeignete Investoren mit guten Ideen zu finden, wie das in die Jahre gekommene Gebäude genutzt werden kann. Laut Bgm. Mies wurde jedoch kein Angebot abgegeben. Der Bürgermeister schloss das Thema in seinem Vortrag mit den Worten: "Es ist nicht schädlich, so wie es dasteht und es hat derzeit keine Priorität."

Kommentar:

Das Gebäude ist mittlerweile in einem sehr schlechten, ungepflegten und heruntergekommenen Zustand. Es steht in der Ortsmitte, an einem Platz der unsere Gäste zum Verweilen einladen sollte. Wie in einer Tourismusdestination, die schon bald wieder "die Welt zu Gast" haben wird, die Entwicklung des Platzes als prioritätslos eingestuft werden kann - ist fragwürdig. Dass es i.R.d. Interessensbekundungsverfahren kein Angebot abgegeben wurde, können wir derzeit so nicht bestätigen.

am 20.07.2016 von Seppi Dornach

Skiflugschanze

Mehrkosten steigen weiter - Zusatzfinanzierung ungeklärt

Bereits in der Marktgemeinderatssitzung vom 29.06.2016, wurde dem Gemeinderat mitgeteilt dass die Mehrkosten an der Skiflugschanze nochmals gestiegen sind.

Man stehe derzeit bei einer Gesamtsumme von 14,712 Mio. Euro. Es sei jedoch möglicherweise noch mit "Einsparpotenzial durch Optimierungen" zu rechnen, so die Planer.

In der letzten Sitzung vom 19.07.2016 wurde erneut mitgeteilt, dass die Kosten nochmals ansteigen werden. Grund hierfür ist, dass die Planer bisher davon ausgegangen sind die Anlaufspur mit künstlicher Kühlung selber bauen zu können. Da dies jedoch patentrechtlich nicht möglich ist, kommen allein für diesen Bereich ca. 88.000 Euro hinzu.

Seitens der UOL wurde Bürgermeister Mies gebeten, Stellung zu beziehen, wie er mit diesen Mehrkosten umgehen möchte. Dornach wollte vor der Entscheidung über weitere Auftragsvergaben wissen, ob die Mehrkosten über einem Nachtragshaushalt bereitgestellt werden oder aber die Kosten frühzeitig in den Haushalt 2017 aufgenommen werden müssen.
Bgm. Mies ging nicht auf die Fragen ein und antwortete: "Wir bauen jetzt das Ding erstmal fertig und werden uns anschließend über die Kosten unterhalten!"

am 20.07.2016 von Seppi Dornach

Feuerwehrhaus

Sicherheit für Ehrenamtliche endlich auf den Weg gebracht - Verbesserung für Mieter nicht in Sicht

In der Marktgemeinderatssitzung vom 19.07.2016 wurde einstimmig beschlossen eine Sicherheitsanalyse für den Dienstbetrieb im Feuerwehrhaus Oberstdorf erstellen zu lassen. Hintergrund dieser Entscheidung ist ein Schreiben der Feuerwehr Oberstdorf an die Gemeinderäte, in welchem drastische Sicherheitsmängel beschrieben wurden. Die Mängel seien teils so eklatant, dass Gefahr für Leben & Gesundheit der Feuerwehrmänner bestehe.

Sicherheitsreferent Josef Dornach (UOL) begrüßt diesen Schritt der Analyse, um die Mängel durch einen Fachmann inspizieren zu lassen und Lösungsvorschläge zu bekommen, wie man schnellst möglich diese Mängel zur Sicherheit für die Feuerwehr beheben kann.

"Diese Entscheidung hätte schon viel früher fallen müssen, schließlich wurden der Gemeinde die Sicherheitsmängel bereits Anfang März schriftlich mitgeteilt", so Dornach.

Zusätzlich wurde der Bürgermeister um Stellungnahme gebeten, wie es mit den Mietverhältnissen im Feuerwehrhaus weitergehen soll.

Hintergrund hierzu ist, dass die Wohnungsmieter im Feuerwehrhaus schon im Frühjahr die Bauverwaltung über erhebliche Baumängel in den Wohnungen informiert haben und um dringende Abhilfe gebeten haben. Die Anfrage der Mieter blieb zunächst unbeantwortet. Erst nach einem weiteren Schreiben der Mieter im April, wurde dann durch die Verwaltung schriftlich mitgeteilt, dass der Bürgermeister erst ein sog. Feuerwehrbedarfsplan aufstellen lassen würde und solange keine Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden.

Dornach erläuterte auf der Sitzung dass ein solcher Feuerwehrbedarfsplan mehr als 1 1/2 Jahre Zeit in Anspruch nehmen kann und solange nicht gewartet werden darf. Weiter forderte er Bgm. Mies auf, in dieser Angelegenheit zu handeln. Die Diskussion wurde vom Bürgermeister ergebnislos abgebrochen.

am 13.07.2016 von Peter Traskalik

Bericht vom 1. Bürgerabend

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Am Mittwoch, 13.07.2016 fand um 19:30 Uhr unser erster Bürgerabend in der Weinklause statt. Es sind zahlreiche Mitglieder und Bürger gekommen um sich über die Arbeit der UOL zu informieren.

Zu den Diskussionsthemen gehörten: Therme, Schulstandort, Bauarbeiten Grundschule, Feuerwerhaus und die Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Arbeit im Gemeinderat.

am 30.06.2016 von Peter Traskalik

Einladung Bürgerabend

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Wir möchten alle interessierten Oberstdorfer zu unserem ersten Bürgerabend einladen. Die UOL Gemeinderäte und die Vorstandschaft werden über ihre Arbeit berichten und eine offene Diskussion zu den aktuellen kommunalpolitischen Fragen führen.

Wo: Weinklause Oberstdorf
Wann: Mittwoch, 13.07.2016 um 19:30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Meinung ist uns wichtig.

Bitte geben Sie diesen Termin auch an andere Oberstdorfer weiter, die am politischen Geschehen interessiert sind.

Wir werden künftig mehrmals im Jahr einen solchen Bürgerabend in wechselnden Lokalitäten in Oberstdorf, Ortsteilen und Tälern veranstalten. Entsprechende Termine werden rechtzeitig im Newsletter, Internet, auf Plakaten und in den Medien bekannt gegeben.

Die Unabhängige Oberstdorfer Liste e.V. gestaltet im Wählerauftrag mit einer Fraktion von drei Gemeinderäten und einer aktiven Vorstandschaft verantwortungsvoll die Zukunft in Oberstdorf mit. Seit über 25 Jahren gehört vor allem Bürgernähe zu unseren Stärken. Immer waren und werden wir für alle Oberstdorfer ein offenes Ohr haben.

Unsere neuen Bürgerabende sollen hierfür einen informativen und geselligen Rahmen bieten. Machen Sie mit. Ihre Stimme zählt - nicht nur bei der Kommunalwahl.

am 22.04.2016 von Peter Traskalik

Jahreshauptversammlung 2016

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Am 22.04.2016 fand im Parkhotel Frank die Jahreshauptversammlung der UOL statt. Neben Neuwahlen des Vorstands wurde Dr. Günther Meßenzehl zum Ehrenvorstand ernannt.

Am Anfang stand der Bericht des amtierenden 1. Vorsitzenden Seppi Dornach über das vergangene Vereinsjahr und die Tätigkeit der Gemeinderäte im Gemeinderat, Fraktionssitzungen und Ausschüssen. Vor allem wurde der darin der enorme persönlichen Arbeits- und Zeiteinsatz unserer Gemeinderäte deutlich.

Bei den Neuwahlen des Vorstands ist Seppi Dornach aufgrund der persönlichen und zeitlichen Doppelbelastung nicht mehr zur Wahl angetreten. Die Versammlung folgte der Empfehlung der bisherigen Vorstandschaft und wählte neu: Peter Traskalik zum 1. Vorsitzenden, Robert Frank zum 2. Vorsitzenden, Marc Horle zum Beisitzer. Gerhard Rohrmoser ist als Schriftführer und Gaby Fritz als Kassier bestätigt worden. Bisheriger Beisitzer Hans-Christoph von Linstow trat aus beruflichen Gründen nicht mehr an, unterstützt aber weiterhin die Vorstandschaft bei der Arbeit.

Nach einer Laudatio durch Seppi Dornach und Dank für seine langjährige Tätigkeit wurde einer unserer Vereins-Gründer, langjähriges Ehrenmitglied und einer der wichtigsten Mitstreiter für die Geschicke des Vereins Dr. Günther Meßenzehl zu unserem Ehrenvorstand ernannt.

am 01.03.2016 von Seppi Dornach

Feier 25 Jahre UOL

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Die "Unabhängige Oberstdorfer Liste" (UOL) blickte am vergangenen Samstag Abend im Oberstdorfer Traditionsgasthof „Weinklause“ feierlich, mit Musik und gutem Essen, auf 25 Jahre Vereinsgeschichte zurück.

Viele Vereinsmitglieder, politische Weggefährten und Freunde der Oberstdorfer Wählervereinigung sind gekommen um zu gratulieren, darunter auch der ehemalige Bürgermeister Edi Geyer sowie Dritter Bürgermeister Gerhard Schmid. Besonders freute sich die amtierende Vorstandschaft über Gründungs- und Ehrenmitglied Hans Kreittner sowie die anwesenden Kandidaten der ersten Wahlliste von 1990, Engelbert Huber und Günter Nobis.

Vorsitzender Josef Dornach stimmte die Gäste vor einem gemeinsamen Essen mit einem kurzen Rückblick der Vereinsentstehung, auf den Abend ein und erläuterte hierbei weshalb sich die Gründungsmitglieder von deren damaligen Partei abgespalten haben: Bei der Nominierungsversammlung der CSU im Jahre 1990 sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. Einige Mandatsträger wurden ohne ihr Wissen einfach nicht mehr aufgestellt. „Doch lamentieren und Beschwerdeführen war nicht das Naturell unserer Gründungsväter“, so der Vorsitzende in seiner Ansprache. „Die Verstoßenen CSU-Mitglieder brachen auf, sammelten Stimmen und Unterstützer und hielten bereits am 26.01. also nur 2 Tage nach den Zerwürfnissen ihre Gründerversammlung ab. Die Geburtsstunde der UOL. Wiederum nur 2 Tage später, am 28.01.1990 wurde die eigene Nominierungsversammlung in der Waldesruh abgehalten. Damals zogen mit einer überragenden Stimmenmehrheit gleich 4 Kandidaten dieser Liste ins Oberstdorfer Rathaus ein. Dr. Günther Meßenzehl, Hans Kreittner, Franz Brutscher und Otto-Mäx Fischer bildeten somit die erste UOL-Fraktion im Rat.

Seither ist die UOL immer als 3. stärkste Fraktion im Gemeinderat vertreten - auch heute noch. Dornach zog abschließend Resümee: "Die Protagonisten der damaligen Auseinandersetzungen sind heute nicht mehr politisch tätig. Nach über 25 Jahren haben die Köpfe gewechselt, haben sich die Interessen verlagert und die Aufgaben geändert. Ein triftiger Grund, die alten Geschichten nicht neu zu bewerten und nicht unnötig aufzuwühlen. Vielmehr sollten Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Interessen der Parteien heute von einem respektvollen Umgang miteinander geprägt sein. Der kommunalpolitische Alltag ist heute bestimmt von verwaltungstechnischen Vorgaben, von zahlreichen Richtlinien und Gesetzen und als Gemeinderat fühlt man sich teilweise von der Bürokratie gelähmt und eingeengt. Daher ist es für uns wichtig immer wieder daran zurückzudenken wie die UOL entstanden ist, hierbei jedoch nicht die Zerwürfnisse der Parteien herauszuheben sondern vielmehr daran zu denken dass man rührig sein muss, dass man nicht alles, was einem versucht wird von Oben aufzusetzen, hinnehmen muss und dass wir es unseren Gründern schuldig sind, unsere Mandate bestmöglich einzusetzen- und wenn es scheint keinen Ausweg zu geben – nicht aufzugeben sondern sich zu trauen neue Wege zu gehen. So wie unsere Gründungsväter auch!“

Bei den Ehrungen gratulierte die Vorstandschaft, Gründungsmitglied Hans Kreittner und den 1. Listenkandidaten von 1990 Günter Nobis sowie Engelbert Huber. Blumen und Wein erhielten zu Ihren runden Geburtstagen Gaby Fritz und Dieter Klotz.

am 03.02.2016 von Seppi Dornach

Bauausschuss am 2. Februar 2016

A5

Neues aus dem Rathaus

In der Bauausschuss-Sitzung vom 02.02.2016 beschäftigten sich die Mitglieder mit einem Bauantrag auf Restaurant-, Zimmer- und Saunaerweiterung in Tiefenbach
Dieser Antrag wurde bereits als Tagesordnungspunkt 10 in der Bauausschusssitzung vom 10.12.2015 behandelt (das gemeindliche Einvernehmen damals jedoch nicht erteilt) da ein Teil der Ausschussmitglieder (u.a. auch Josef Dornach UOL) die Auffassung vertraten, zunächst einen Ortstermin zu machen, damit man sich ein vernünftiges Bild von den umfangreichen Maßnahmen vor Ort machen kann.
Josef Dornach als Ortssprecher von Tiefenbach betonte die wichtige wirtschaftliche und touristische Ausrichtung des Hotels für den Ortsteil, auch wenn aus rein optischer Betrachtung Kompromisse eingegangen werden müssen. GR Rees (AO FDP) und Wirtschaftsreferent Raps (FW) befürworteten ebenfalls das Bauvorhaben.
GR Dornach kritisierte die Vorgehensweise der Verwaltung, dass die ursprünglichen Pläne der Bauherrschaft meist einer Tektur unterzogen werden, bevor diese dem Bauausschuss vorgelegt werden. So könne der tatsächliche Wunsch der Bauherrschaft nicht immer nachvollzogen werden. Nach dem Ortstermin und der anschließenden Beratung im Sitzungssaal wurde entgegen der Meinung von Bürgermeister Mies das Vorhaben vom gesamten Ausschuss genehmigt.

In seiner Sitzung vom 10.12.2015 hat der Bauausschuss über den Bauantrag „Generalsanierung Heini-Klopfer-Skiflugschanze“ beraten. Für den Bauteil 5 (Abbruch Sessellift und Neubau eines Schrägaufzugs) konnte der Bauantrag damals noch nicht gestellt werden, weil der „vorzeitige Maßnahmenbeginn“ noch nicht durch die Regierung von Schwaben genehmigt worden war. In der Sitzung vom 02.02.2016 wurde dieser Teil-Bauantrag nun gestellt.GR Rohrmoser (Grüne) erkundigte sich ob in diesem Zusammenhang nun endlich die notwendigen Pachtverträge mit den Anliegern der Skiflugschanze geschlossen wurden. Bürgermeister Mies reagierte deutlich verärgert auf die Anfrage und warf GR Rohrmoser vor, er würde dem Gesamtprojekt schaden. Die Anfrage von GR Rohrmoser erscheint jedoch durchaus als berechtigt, schließlich wurden Bürgermeister Mies und Sportamtsleiter Jokschat in den Sitzungen vom 15.10.15 und 10.12.15, sowie zuletzt am 19.01.2016 aufgefordert die Pachtverträge schnellst möglich herbeizuführen bevor weitere kostspielige Maßnahmen beschlossen werden (siehe unseren Bericht vom 19.01.2016). Um den Gesamtzeitplan nicht in Gefahr zu bringen wurde der Bauantrag mehrheitlich vom Ausschuss genehmigt.

am 25.01.2016 von Seppi Dornach

Offener Brief und Antrag Schulstandort

Antrag und offener Brief Schulstandort

Stellungnahme und Antrag: „Zukunft Schulstandort Oberstdorf“

In diversen internen, nichtöffentlichen und inoffiziellen Gesprächskreisen wurden von Herrn Bürgermeister Mies, Gespräche zum Thema „Entwicklung Schulstandort Oberstdorf“ geführt. Sowohl bei Bürgermeister als auch innerhalb der CSU-Fraktion scheint ein Meinungsbildungsprozess bereits abgeschlossen zu sein. Im Marktgemeinderat wurde das Thema jedoch bisher nicht offiziell behandelt.

Wir als UOL sehen dieses sehr wichtige und zukunftsweisende Thema jedoch als ein zentrales Thema, welches im berechtigten Interesse aller Bürgerinnen und Bürger des Marktes Oberstdorf mit seinen Ortsteilen steht. Wir sind der Meinung, dass ein Thema, welches mehrere Millionen Euro Investitionsvolumen umfasst, im gesamten Marktgemeinderat – transparent, lückenlos und öffentlich – aufgearbeitet werden muss, so dass sich alle Bürgerinnen und Bürger ein Bild machen - sowie alle Mandatsträger eine sachliche Meinung bilden können, um anschließend eine seriöse Entscheidung zu Gunsten unserer Schüler sowie der Zukunft des gesamten Marktes, zu treffen.

Zu den Sach- und Fachinformationen, welche durch die zuständige Verwaltung dem Rat vorgelegt werden sollten, gehören unserer Meinung nach folgende Punkte:

  • Fachliche Darstellung zum derzeitigen, baulichen Zustand der Grundschule Oberstdorf
  • Fachliche Darstellung zum derzeitigen, baulichen Zustand der Mittelschule Oberstdorf
  • Investitionsbedarf sowie in Aussicht stehende Förderungen und Zuwendungen im Falle der Sanierung beider Gebäude (Grundschule und Mittelschule)
  • Investitionsbedarf sowie in Aussicht stehende Förderungen und Zuwendungen im Falle einer Gesamtlösung „Integrierter Schulstandort Oberstdorf“
  • Sachlich fundierte und wissenschaftlich anerkannte Fachmeinung zu pädagogischen Vor- und Nachteilen eines „Integrierten Schulstandortes“ sowie die Vor- und Nachteile beim Erhalt der zwei eigenständigen Standorte
  • Überlegungen zu Nachnutzungsmöglichkeiten der bestehenden Grundschule Oberstdorf im Falle eines „Integrierten Schulstandortes“ unter sozialwirtschaftlicher und nachhaltiger Wertschöpfung (z. B. Mehrgenerationenwohnen, Tagungshotel...)
  • Wie viele Schüler erreichen gegenwärtig, fußläufig (max. 1km) die Grundschule?
  • Wie viele Schüler kommen derzeit wirklich fußläufig zum Unterricht?
  • Wie viele Schulbusse und privat PKW befahren den Bereich Ludwigstraße derzeit vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsende?

sowie weitere Abwägungen (Pro- und Contra):

  • Verkehrsanbindung beider Standorte
  • Entwicklung der demographischen Schülerzahlen (für Mittelschule auch die Ortsteile und Hörnerdörfer einbezogen)
  • Nutzungsmöglichkeiten der Sportanlagen (auch bestehende [stillgelegte] Schwimmhalle) an der Mittelschule
  • Verwirklichung einer großen Pausenhalle an einem Schulstandort ggf. mit Gymnasium möglich, bzw. Abwägung Vor-/Nachteile getrennter Pausenhallen

Die UOL möchte betonen, dass wir derzeit keine der beiden Möglichkeiten befürworten oder ablehnen,
da unserer Meinung nach zu einer ordentlichen Meinungsbildung die o. g. Punkte abgewogen und diskutiert werden müssen.

Antrag:

Wir beantragen, zum nächst möglichen Zeitpunkt, eine öffentliche Sondersitzung (Gesamtmarktgemeinderat) zum Thema „Entwicklung der Schullandschaft Oberstdorf“ einzuberufen und die in der Ausführung aufgezählten Punkte fachlich so aufzubereiten, dass ein Meinungsbildungsprozess für alle Beteiligten möglich wird.

Gez. für den Vorstand und die Fraktionsmitglieder der UOL-Oberstdorf

Josef Dornach
1.Vorsitzender

am 22.01.2016 von Seppi Dornach

Gemeinderat 19.01.2016

B13

Neues aus dem Rathaus

"ad hoc-Gremium" Generalsanierung Skiflugschanze

In Tagesordnungspunkt 3.1 der öffentlichen Sitzung wurde dem Marktgemeinderat vorgeschlagen ein „ad hoc-Gremium“ aufgrund der zeitlichen Vorgaben beim Projekt „Generalsanierung Heini Klopfer Skiflugschanze“ zu installieren. Dieses Gremium soll im Rahmen des Haushaltes des Marktes Oberstdorf sowie im Rahmen des Kostenplanes des Projekts, kurzfristige Entscheidungen über Vergaben und Aufträge treffen.
Die Verwaltung schlägt folgende Personen für das Gremium vor:

  • 1. Bgm. Mies
  • 2. Bgm. Sehrwind
  • 3. Bgm. Schmid
  • Referent Bauwesen Hornik
  • Referent Finanzen Schall
  • Referent Sport Titzler

Die Wortmeldungen bestätigten den vorgeschlagenen Personen das Vertrauen, auch wenn einzelne Gemeinderäte die Meinung vertreten, dass es bei Vergabesummen in diesen Höhen grundsätzlich Aufgabe des Gemeinderates sei, die Beschlüsse zu fassen.
Die Entscheidungen und Vergaben aus dem „ad hoc-Gremium“ müssen daher immer dem Gemeinderat vorgelegt und transparent zur Bestätigung vorgelegt werden. Laut Bürgermeister Mies soll das Gremium nur in dringenden Einzelfällen eingesetzt werden. Dieser Beschluss wurde mehrheitlich angenommen.

Vergabebeschluss Generalsanierung Skiflugschanze

In Tagesordnungspunkt 3.2. der öffentlichen Sitzung ging es ebenfalls um die Sanierung der Skiflugschanze. Sportstättenleiter H.P. Jokschat legte dem Marktgemeinderat einen Vergabebeschluss vor, welcher Planungsleistungen von insgesamt mehr als 330.000 Euro beinhaltete. GR Dornach (UOL) erkundigte sich nach den Vertragsverhandlungen mit den Grundstücksbesitzern an der Skiflugschanze. (Unter anderem die Gemeinderäte der „Grünen“ sowie GR Dornach haben sich bereits an den Sitzungen vom 15.10.15 sowie am 10.12.15 über die Verträge erkundigt. Jedes mal wurde eine „baldige“ Abwicklung in Aussicht gestellt.) Da zum derzeitigen Zeitpunkt die Verträge (wie mehrfach gefordert) immer noch nicht vorliegen äußerte sich Dornach kritisch: „Wir können nicht schon wieder Leistungen von über 300.000 Euro vergeben, ohne eine vertragsrechtliche Sicherheit zu haben. Hier wurden Hausaufgaben nicht erledigt“. Er betonte dass die UOL nach wie vor hinter dem Projekt und hinter den Sportveranstaltungen stehe aber dies keine Art sei die Gemeinderäte hinzuhalten. GR Schratt (FW) wollte zusätzlich wissen, ob die Förderzusagen durch die Fördergeber nach wie vor zugesichert seine. Dies wurde von Sportstättenleiter H.P. Jokschat bestätigt.

Die Beschlüsse zur den Vergabeleistungen wurden von Dornach (UOL), Schratt (FW), Rohrmoser (Grüne) und Hornbacher-Burgstaller (Grüne) aus den genannten Gründen abgelehnt, jedoch mehrheitlich durch den Rat genehmigt;

am 03.06.2015 von Seppi Dornach

Offener Brief Rubinger Straße

Offener Brief Asyl

Lesen Sie den Offenen Brief der UOL-Fraktion im Gemeinderat und erfahren Sie mehr über Details und Hintergründe zu Entscheidung "Rubinger Straße"...

In der Sitzung vom 30.04.2015 hat der Marktgemeinderat, nach kontroversen Diskussionen und Beratungen beschlossen, das ca. 1.400 m2 große - markteigene Grundstück „Rubinger Straße / Ahornstraße“ dem Landkreis Oberallgäu zur Verfügung zu stellen um dort eine Asylbewerberunterkunft einrichten zu können (derzeit wird das Gelände für Wertstoffcontainer und Entsorgungsleistungen verwendet). Bautechnisch handelt es sich bei dem Vorhaben nicht um „Container-Siedlungen“, wie z.T. einseitig von den Gegnern dargestellt wird sondern um einen zwei-geschossigen Holz-Systembau, der nach dem Mietzeitraum wieder vollständig rückgebaut werden kann. Ein derartiger Holz-Systembau wird unter ortsüblicher Bauweise (Satteldach, Fassadengestaltung...) errichtet, die Ortsgestaltungssatzung wird ebenfalls berücksichtigt. Erfahrungen aus anderen Kommunen in Bayern zeigen deutlich, dass die meisten Asylbewerber in Ferienwohnungen oder Miethäusern mit „westlichem Standard“ nicht zurechtkommen. Bei der vom Gemeinderat beschlossenen Lösung kann schon bei der Planung und Ausführung individuell auf den tatsächlichen Bedarf der Asylbewerber eingegangen werden, was einen großen Vorteil darstellt. Auch - oder vor allem die Zweckmäßigkeit und Sicherheit kann in einem derartigen, extra hierfür geschaffenen Gebäude voll und ganz berücksichtigt werden.
Mit Herbeiführen des positiven Beschlusses durch den Marktgemeinderat konnte erreicht werden, dass der Landkreis Oberallgäu sowohl für die Durchführung der Baumaßnahmen als auch für den Betrieb des Hauses verantwortlich zeichnet (das Landratsamt OA wurde durch Herrn Eberle in der Sitzung vertreten).

Somit ist der Landkreis nicht nur Bauherr und Vorhabenträger sondern auch Betreiber der Einrichtung und kommt für die Bau- und Erschließungskosten auf. Zudem kann der Markt Oberstdorf Pachteinnahmen für das Grundstück einnehmen (ggf. Erbpachtrecht...);
Aktuell geht der Freistaat Bayern (offiziell) davon aus, dass in diesem Jahr noch ca. 60.000 Asylbewerber nach Bayern kommen werden. Die Schätzungen aus dem vergangenen Jahr wurden weit übertroffen, somit müssen wir auch in diesem Jahr davon ausgehen, dass es weit mehr als 60.000 Zuwanderer sein werden, die noch zusätzlich nach Bayern kommen. Dies bedeutet, dass für die Kreisverwaltungsbehörden der Druck steigen wird, noch mehr Asylsuchende aufzunehmen. Da die Landkreise derart unter Druck kommen (zum Teil schon sind) werden „Zwangsmaßnahmen“ durchgeführt bzw. an die Gemeinden weitergegeben. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Turnhallen, Lagerhallen usw. werden belegt und über freie Flächen der Gemeinden wird einfach verfügt / bestimmt. Nur wenn wir als Gemeinde dem Landratsamt jetzt entgegenkommen, lassen sich solche Maßnahmen vermeiden.
In der Sitzung vom 30.04.2015 konnten wir vereinbaren, dass der Landkreis Oberallgäu keine weiteren Unterkünfte für Asylbewerber im Gemeindegebiet suchen- bzw. einrichten wird, wenn wir mit dem oben genannten Vorhaben auf das Landratsamt zugehen. Wir sehen es als einmalige Chance „kurz vor zwölf“ dem Landkreis das Bauvorhaben zu ermöglichen und dabei selber die Fläche und die Gestaltung des Gebäudes vorgeben zu können. Derartige Selbst-Mitbestimmungsrechte werden in Bayern bald nicht mehr möglich sein, denn der Druck wächst.
Wir gehen davon aus dass in Zukunft wegen Platzmangel auch Erstaufnahmeeinrichtungen in kleineren Gemeinden eingerichtet werden, da die Anlaufstellen in den zentralen, größeren Städten Bayerns zunehmend ausgelastet und überfüllt sind. Durch die Fraktion der UOL wurde verlangt, im Beschluss verbindlich aufnehmen zu lassen, dass die Unterkunft an der Rubinger Straße in Oberstdorf zu keinem Zeitpunkt als Erstaufnahmeeinrichtung verwendet wird. Diese Zusage konnten wir ebenfalls beschlussmäßig erreichen.
Leider, dies wurde auch von der UOL kritisiert, wurden die Bürger in der unmittelbaren Nachbarschaft nicht vorzeitig über das Vorhaben informiert. Auch die Gemeinderäte haben erst in der Sitzung vom 30.04.2015 diskutieren können. Daher verstehen wir es, dass bei manchen Bürgerinnen und Bürgern Sorgen und Ängste wachgeworden sind. Wir sind jedoch überzeugt dass die Sorgen und Ängste in vielen Fällen wegen der fehlenden Kommunikation und leider auch wegen Fehlinformationen entstanden sind. Wir sehen das Landratsamt in der Pflicht, die betroffene Bevölkerung rechtzeitig zu informieren. Zwingend muss der Bevölkerung dabei geschildert werden dass es sich bei den Betroffenen Flüchtlingen nicht etwa um Wirtschaftsflüchtlinge- sondern schlichtweg um Menschen handelt, die ihre Heimat verlassen um überleben zu können!

Äußerungen, dass hier eine „Container-Siedlung“ entsteht und dass es sich um eine „Massenunterkunft“ handelt sind falsch und schüren von Beginn an ein negatives Meinungsbild. Wer zusätzlich behauptet dass unsere Kinder und Schüler nicht mehr sicher sind, der unterstellt den Menschen die in den meisten Fällen aus Verzweiflung und Not ihre Heimat verlassen mussten, dass sie Verbrecher sind. Wenn man die Gewaltverbrechen der vergangenen 12 Monate in vergleichbaren bayerischen Ortschaften (welche Asylbewerberunterkünfte haben) beleuchtet, so sind die meisten Verbrechen nicht durch Asylbewerber sondern durch deutsche Mitbürger verübt worden. Wer also pauschal Asylbewerber als „Gefahr“ einstuft, müsst sich konsequenterweise die Frage stellen, wie sicher unsere Kinder und Schüler vor uns Deutschen selbst sind!
Ebenfalls aus der Fraktion der UOL wurde in der Sitzung klar gefordert, dass die Kreisverwaltungsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt für eine kontinuierliche Beaufsichtigung und Kontrolle sorgen muss. Tägliche Besuche von Ordnungsbeamten, routinemäßige Kontrollfahrten und Präsenz der Polizei sind von Beginn an präventiv hilfreich und nur an gut zugänglichen und einsehbaren Stellen möglich. Alleine deshalb darf eine Standortauswahl nicht auf das „hinterste Eck“ fallen. Ebenfalls kam aus der UOL-Fraktion eine klare Forderung an das Landratsamt, Fachkräfte zur Betreuung einzusetzen, da die Ehrenamtliche Hilfe auf Dauer nicht überstrapaziert werden darf und kann. Diese Forderung wurde durch den UOL-Vorsitzenden bei jeder öffentlichen Diskussion zu diesem Thema in der Vergangenheit angebracht.
Einzelne Meinungen gehen davon aus, dass es für die Asylbewerber besser sei, in kleinen Gruppen (dezentral) untergebracht zu werden. Wir halten diese Lösung für weniger sinnvoll. In Gemeinden, welche mehrere kleine Gruppen untergebracht haben, kann festgestellt werden, dass sich diese Gruppen täglich zusammenfinden um sich auszutauschen. Hierfür werden oft zentrale Punkte zum Zusammentreffen genutzt: Bahnhofsplätze, Parks, Spielplätze... Ein Zusammentreffen an einer Unterkunft dort ist nicht möglich, da die dezentralen Unterkünfte für ein Treffen zu klein sind. In einer Gruppenunterkunft (bis 50 Personen) können deutlich bessere Gemeinschaften gepflegt werden. Zum Unterrichten von Deutsch oder für Informationen sind die Asylbewerber zusammen und es müssen nicht aufwendig mehrere kleine Veranstaltungen und Besuche gemacht werden. Auch der ehrenamtliche Mehraufwand könnte so besser gesteuert- und reduziert werden.
Immer wieder werden Stimmen laut, die behaupten zu wissen, was das „Beste“ für die Asylbewerber sei. In diesem Zusammenhang wird auch oftmals das große Wort „Integration“ verwendet, ja gar missbraucht. Hierzu muss erwähnt werden, dass eine Asyl-Bewerber- Unterkunft als Durchgangsposition anzusehen ist und darauf ausgerichtet ist. Eine tatsächliche Integration ist nur sinnvoll wenn einem Asylantrag (Bewerbung) stattgegeben wurde und der Asylsuchende einen Ort hat, wo er tatsächlich ansässig wird (das ist in einem Asyl-Bewerber-Heim nicht der Fall).

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,
wie Sie diesen Gedanken entnehmen können, haben wir uns nicht leichtfertig und „aus dem Blauen heraus“ für die Asylbewerberunterkunft an diesem Standort entschieden. Während wir in Oberstdorf weiter öffentlich diskutieren und versuchen Entscheidungen und Beschlüsse zu kippen und Zeit zu schinden, spielen sich unaufhaltsam Flüchtlingsdramen auf dem Mittelmeer ab. Tausende von Einzelschicksalen müssen kirchliche- und politische Verfolgung, Folter, Vergewaltigung und Mord über sich oder ihre Familienmitglieder ergehen lassen. Die Lage spitzt sich täglich im Nordirak, in Syrien und vielen afrikanischen Staaten zu, während wir wie selbstverständlich in Sicherheit leben und unsere Heimat genießen dürfen.
Unterstützen Sie uns alle dabei, 50 Schicksalen die Möglichkeit zu geben, übergangsmäßig in Oberstdorf ein Stück „Heile Welt“ erfahren zu dürfen, bis über deren Asylantrag entschieden wurde.
Unterstützen Sie uns als Gemeinde dabei, selbst das „Heft in der Hand“ zu haben, solange wir dies noch können, indem wir dem Landratsamt entgegenkommen und uns auf die oben beschriebenen Zusagen verlassen können, bevor die Kreisverwaltungsbehörden bzw. der Staat darüber bestimmt was und wie in unserer Gemeinde gebaut oder eingerichtet wird.
Unterstützen Sie unsere ehrenamtlichen- und hauptamtlichen Helfer dabei, Ihre Arbeit ein Stück „leichter“ zu gestalten.
Wer ehrliche „Integration“ und das „Beste“ fordert, sollte nicht nach dem „Sankt-Florians- Prinzip“ denken sondern eine derartige Einrichtung auch in Oberstdorf zulassen.
Die UOL-Fraktion wird sich stets dafür einsetzen dass der Betrieb im Asylbewerberheim ordnungsgemäß und annehmbar für alle Beteiligten abläuft und ist jederzeit offen und zugänglich für unsere Bürger, welche Sorgen, Ängste, Anregungen und Gesprächsbedarf in dieser Sache haben. Auch deshalb wurde Seitens der UOL ein öffentlicher Termin von Landratsamt und Gemeinde für alle Oberstdorferinnen und Oberstdorfer gefordert um Transparenz zu schaffen und Fragen offen zu beantworten;

Josef Dornach

1.Vorsitzender

am 08.11.2014 von Seppi Dornach

Mitgliederversammlung 2014

Mitgliederversammlung 2014

Mitgliederversammlung und Neuwahlen der UOL: Am Freitag, den 07.11.2014, fand die ordentliche Mitglieder- und Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Oberstdorfer Liste e.V. statt.

Rückblickend auf das Vereins- und Geschäftsjahr 2013/14 berichtete der Vorsitzende in seinem Bericht über die vergangenen Kommunalwahlen und bedankte sich diesbezüglich bei allen Mitgliedern und Funktionären für die gute Zusammenarbeit und großartige Hilfe bei den umfangreichen Wahlvorbereitungen, insbesondere bei allen Mitgliedern welche sich für eine Kandidatur haben aufstellen lassen. „Wir konnten wieder 3 Mandate im Marktgemeinderat sichern und stellen somit die drittgrößte Fraktion im Kommunalparlament. Zudem konnten wir nicht nur einen prozentualen Stimmgewinn verzeichnen sondern können auch im Verein einen Mitgliederzuwachs erkennen“ , berichtete Dornach erfreut.

Nachdem Schatzmeisterin Gaby Fritz den Kassenbericht abgelegt hat, wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurden alle zur Wahl stehenden Positionen mit einstimmigen Ergebnissen von der Versammlung bestätigt bzw. neu gewählt:

  • Erster Vorsitzender: Josef Dornach
  • Stellvertretender Vorsitzender (neu): Peter Traskalik Kassier: Gaby Fritz
  • Schriftführer: Gerhard Rohrmoser
  • Beisitzer: Hans-Christoph von Linstow
  • Kassenprüfer: Uschi Tholl / Berti Huber

Toni Weiler, der bisher interimsmäßig als stellvertretender Vorsitzender tätig war, übergab sein Amt an Peter Traskalik, um sich voll auf die Aufgaben als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat konzentrieren zu können.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Vorstandschaft und Fraktion kann in den Reihen der UOL als vorbildlich bezeichnet werden und so bedankte sich der Vorsitzende bei Fraktionsführer Weiler und bei Baureferent Max Hornik ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.

Im Anschluss an die Wahlen, die Dank des Wahlausschusses (Angelika Blüml, Marc Horle und Werner Weber) flott durchgeführt werden konnten, blieb genügend Raum um über kommunalpolitische Angelegenheiten zusammen mit den Mitgliedern zu diskutieren. Im Besonderen wurde seitens der Mitglieder die Situation der „Oberstdorf-Therme“ sowie die ungeklärte Zukunft des „Kino – Ludwigstraße“ thematisiert.

Die anwesenden UOL-Gemeinderäte nahmen hierzu gerne Stellung und betonten dass in beiden Fällen besonnen vorgegangen werden muss und dass man sich bei der Entwicklung nicht verschließen darf bzw. in alle Richtungen denken muss um das bestmögliche Ergebnis für Oberstdorf und seine Ortsteile zu erzielen. Die Meinung, dass weitreichende Entscheidungen für den Markt nicht allein von externen Gutachtern und Beratern getroffen werden können, wurde hierbei noch einmal deutlich gemacht. Wichtig ist es immer, alle Beteiligte an einen Tisch zu holen um einen gemeinsamen Konsens finden zu können. Fraktionsführer Weiler berichtete hierzu über den Runden Tisch „Oberstdorf Therme“ und Baureferent Hornik beantwortete Fragen zum baulichen Zustand und zu den Grundstücksangelegenheiten beider Objekte.

Auch die aktuelle Asyl- und Flüchtlingssituation in Bayern und die daraus resultierenden Aufgaben und Probleme im Gemeindegebiet wurden angesprochen. Mitglieder berichteten über den ehrenamtlich organisierten Helferkreis. Sicherheitsreferent Dornach sicherte zu, den Kontakt zum Helferkreis aufzunehmen um bei Bedarf als Bindeglied zwischen Gemeinde und den Hilfsorganisationen tätig werden zu können.
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Josef Dornach
Vorsitzender

Kontakt

Unabhängige Oberstdorfer Liste e.V.
1. Vorsitzender
Hans-Christoph von Linstow
Weststrasse 10
87561 Oberstdorf

WER WIR SIND

Die Unabhängige Oberstdorfer Liste e.V. gestaltet im Wählerauftrag mit einer Fraktion von drei Gemeinderäten und einer aktiven Vorstandschaft verantwortungsvoll die Zukunft in Oberstdorf mit.

LEITBILD

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